Der Hohe Hahn ist ein unscheinbarer, aber reizvoller Berg im Lausitzer Bergland, der sich auf 528 Meter direkt an der deutsch-tschechischen Grenze erhebt. Hier findest du Ruhe abseits der Touristenströme, umgeben von dichten Nadelwäldern und der stillen Atmosphäre des Grenzlands.
Der Berg gehört zum Hohwaldgebiet und ist fast vollständig von Nadelwald bedeckt, in dem die Gemeine Fichte vorherrscht. Ein Teil der Süd- und Südwesthänge wird landwirtschaftlich genutzt, was einen schönen Kontrast zwischen offenen Wiesen und dunklem Wald schafft. Die deutsch-tschechische Staatsgrenze verläuft entlang der östlichen bis südöstlichen Hänge, sodass man beim Wandern hier fast beiläufig zwei Länder durchquert. Am Nordfuß des Berges entspringt der Laubbach, und das Wasser der Region fließt letztlich über die Elbe in die Nordsee. Zu jeder Jahreszeit herrscht hier eine ruhige Atmosphäre — im Sommer angenehm schattig, im Herbst farbenprächtig, im Winter unter einer Schneedecke wunderbar still.
Wie man den Gipfel erreicht
Praktische Informationen
Interessant ist, dass der Berg aus fein- bis mittelkörnigem Zweiglimmer-Granodiorit besteht und der podsolige Braunerdeboden den dichten, gesunden Nadelwald an seinen Hängen begünstigt.