Bałda ist ein Bergkamm in der Westtatra, der als einer der wildesten und einsamsten Winkel der polnischen Tatra gilt. Ein Ort für alle, die Stille und unberührte Natur suchen statt überlaufener Wanderwege.
Der Kamm fällt vom höchsten Punkt des Uhrocie Kasprowe (1852 m) in nordwestlicher Richtung zum Tal Dolina Kasprowa ab, seine natürliche Fortsetzung bildet ein Moränenwall. Bałda teilt das Dolina Kasprowa in zwei Arme - das Tal Stare Szałasiska auf der Ostseite und das Dolina Sucha Kasprowa auf der Westseite. Die Landschaft besteht aus Latschenkiefern und Gras in den höheren Lagen sowie oberer Bergwaldzone weiter unten. Früher wurde das Gebiet als Weide genutzt (die ehemalige Hala Kasprowa), heute steht das gesamte Dolina Kasprowa unter strengem Naturschutz, wodurch die Natur ihre volle Kraft zurückgewonnen hat. Władysław Cywiński beschrieb es so: 'Leer, wild, ein Triumph der regenerativen Kräfte der Natur. Man trifft hier eher einen Vertreter der Art Ursus arctos als einen Homo sapiens.'
Wie man zum Gipfel gelangtDies ist einer jener Winkel der Tatra, in dem die Natur ihre eigenen Regeln aufstellt - die regenerativen Kräfte der Wildnis triumphieren, und die Chance, einen Bären zu treffen, ist hier größer als die, einem anderen Wanderer zu begegnen.