Schloss Velichov liegt still im Zentrum des gleichnamigen Dorfes und blickt auf eine Geschichte zurück, die bis zu einer gotischen Wasserfeste aus dem frühen sechzehnten Jahrhundert reicht. Auch wenn das Innere nicht besichtigt werden kann, lohnt sich ein Halt für alle, die sich für Geschichte und Architektur begeistern.
Sein heutiges pseudoklassizistisches Erscheinungsbild verdankt das Schloss zahlreichen Umbauten aus dem neunzehnten Jahrhundert, doch Spuren der älteren barocken und renaissancezeitlichen Gestalt sind noch erkennbar. Der Hauptflügel wird von runden Eckrisaliten betont, während an der Gartenseite ein Eingang mit einem von sechs Säulen getragenen Balkon und einem mächtigen Dreiecksgiebel besticht. Eingebettet ins sanfte Tal der Eger wirkt die Umgebung besonders im Frühling und Herbst stimmungsvoll - ideal für einen ruhigen Spaziergang durch die Landschaft.
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Praktische Informationen
Zwischen 1935 und 1938 beherbergte das Schloss eine forst- und gartenbauliche Internatsschule, nach dem Krieg diente es als Kinderheim, zeitweise auch für griechische Flüchtlingskinder.