Das Schloss Kostrzyna ist eine bescheidene, aber charmante barocke Residenz aus dem Jahr 1757, versteckt in einem kleinen Dorf im Isergebirgsvorland in Niederschlesien. Ein lohnenswerter Zwischenstopp für alle, die auf ihren Wandertouren durch die Region auch historische Highlights suchen.
Das Gebäude beeindruckt durch schlichte Eleganz und feine Details – das Hauptportal trägt die Jahreszahl MDCCLVII sowie eine Kartusche mit den Wappen der Familien von Uechtritz und von Kyaw, den ehemaligen Besitzern des Dorfes. Eine markante Loggia, getragen von drei Arkaden, verleiht der Fassade Leichtigkeit, während das hohe Walmdach mit Gauben dem Schloss eine würdevolle, zurückhaltende Ausstrahlung gibt. Der umgebende Park schafft eine ruhige, ländliche Atmosphäre, besonders schön im Frühling und Herbst, wenn das Grün die alte Architektur umrahmt. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz, daher ist die Besichtigung meist von außen möglich, was seinen Reiz als Station auf einer Erkundungstour jedoch nicht mindert.
AnreiseEin Blick lohnt sich besonders auf die Wappenkartusche über dem Eingang – ein kleines, aber aussagekräftiges Zeugnis der einstigen Adelsgeschichte der Region.