Die Zsó-Höhle ist eine kleine Höhle im Oszoly-Massiv im Pilis-Gebirge, gelegen im Donau-Ipoly-Nationalpark. Sie ist ein Ziel für alle, die abseits der klassischen Aussichtswege etwas Besonderes suchen - ein Stück unterirdische Welt, das Kletterern und Höhlenforschern schon lange bekannt ist.
Der Eingang befindet sich am Fuß einer Felswand, unterhalb des sogenannten Kis-áthajlás, und ist nach Westen ausgerichtet. Die Höhle ist 12 Meter lang und 2,5 Meter hoch, entstanden im weißen, obertriassischen Dachstein-Kalkstein. Kurz hinter dem Eingang verengt sich der Gang zu einem sehr engen Kriechgang - Überbleibsel einer einst aktiven Quellhöhle. Im Inneren ist es trocken, der Boden steinig und humusbedeckt, die Risse sind mit Kalzit gefüllt. Die Umgebung des Oszoly besteht aus zerklüfteten Felsen inmitten des Waldes, beliebt bei Kletterern und besonders im Herbst und Frühling reizvoll.
Anreise
Praktische Informationen
Der Name Zsó-Höhle tauchte 1971 erstmals in der Fachliteratur auf, obwohl die Höhle zuvor auch als Oszolyi-rókalyuk oder Oszolyi-rókaluk bekannt war. Sie bleibt ein ruhiger, ursprünglicher Winkel der unterirdischen Welt des Pilis.