Dobogó-kő ist der höchste Gipfel des Visegráder Gebirges in Ungarn und eines der beliebtesten Ausflugsziele nahe Budapest. Schon seit dem späten 19. Jahrhundert zieht er Wanderer, Skifahrer und Radfahrer mit seinem weiten Blick über das Donauknie an.
Der vulkanischen Ursprungs entstandene Gipfel erreicht 700 m über dem Meeresspiegel und liegt genau auf der Grenze zwischen den Komitaten Komárom-Esztergom und Pest. Nach Süden steigt das Gelände sanft an, während im Norden steile Felswände und tiefe Täler zur Donau hinabführen, allen voran der Rám-Graben. Bei klarer Sicht lassen sich vom Gipfel sogar das ferne Mátra-Gebirge und die Hohe Tatra erkennen. Im Sommer ist es hier angenehm kühl, im Winter bleibt der Schnee lange genug liegen, um den örtlichen Skihang zu betreiben.
Aufstieg zum Gipfel
Praktische Hinweise
Hier entstand 1923 die allererste Skipiste des heutigen Ungarns, und heute ist die Gegend ebenso bei Radfahrern beliebt — Dobogó-kő war sogar schon Bergankunft der Tour de Hongrie.