Der Kő-hegy ist ein 366 Meter hoher Berg an der Grenze zwischen Szentendre und Pomáz, einer der südlichsten Gipfel des Visegráder Gebirges. Es handelt sich um einen erloschenen Vulkan, dessen Gestein noch heute Spuren der einstigen vulkanischen Aktivität aus Jahrmillionen zeigt.
Die Landschaft ist abwechslungsreich und reizvoll - vulkanische Felsformationen, Höhlen und ein kleiner See prägen den Charakter der Gegend. Im Frühling und Sommer zeigen sich die umliegenden Wälder in kräftigem Grün, im Herbst leuchten die Hänge in warmen Farben, und im Winter sind die Wege ruhig und einsam. Der Berg hat auch literarische Bedeutung: In den 1840er Jahren wanderte der ungarische Nationaldichter Sándor Petőfi hier, an den heute eine Gedenktafel auf der Pomázer Seite erinnert.
Anstieg zum GipfelMit seinen vulkanischen Felsen, verborgenen Höhlen und literarischen Bezügen bietet der Kő-hegy eine Wanderung, die geologische und kulturelle Geschichte gleichermaßen erlebbar macht.