Stellen Sie sich einen mehrere Tonnen schweren Granitblock vor, der sich früher schon bei starkem Wind bewegen ließ — das ist der Viklan, der Wackelstein namens Dominik, versteckt in einer ruhigen Ecke Tschechiens nahe Karlsbad. Ein kleines, aber faszinierendes Naturdenkmal, das Liebhaber geologischer Kuriositäten und alter Sagen anzieht.
Der Block aus porphyrischem Biotitgranit ist etwa 3,5 m lang, 1,5 m breit und 2 m hoch. Auf seiner Oberseite befindet sich eine runde Vertiefung, vermutlich eine natürliche Gesteinsschale, um die sich zahlreiche Legenden über heidnische Opferrituale ranken. Die Umgebung besteht aus sanften Kurzgrasweiden mit Wildblumen, was den Spaziergang besonders im Frühling und Sommer angenehm und ländlich wirken lässt, wenn Glockenblume und gewöhnliches Leinkraut blühen.
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Praktische Informationen
An der Seite des Steins ist die Inschrift Dominic sowie die Jahreszahlen 1776 und 1796 eingemeißelt — ihr Ursprung ist bis heute ein Rätsel. Trotz wiederholter Versuche, ihn umzustürzen, steht der Viklan bis heute unerschütterlich an seinem Platz.