Der Untere Großhartmannsdorfer Teich ist flächenmäßig der größte Stausee der Revierwasserlaufanstalt Freiberg und zugleich ein faszinierendes Naturjuwel im Erzgebirge. Zwischen Großhartmannsdorf und Helbigsdorf gelegen, beeindruckt die weite Wasserfläche mit ihren angrenzenden Moorflächen und Feuchtwiesen.
Die Atmosphäre hier ist ursprünglich und ruhig, fernab vom Massentourismus. Das flache Gelände rund um den Teich lädt zu entspannten Spaziergängen ein, während die angrenzenden Moorbereiche mit Moorbirken und Moosbeeren eine seltene Landschaft schaffen. Im Frühling und Sommer erfüllen zahlreiche Wasser- und Sumpfvögel die Luft mit ihren Rufen, im Herbst liegen oft Nebelschwaden über dem Wasser, und im Winter kehrt tiefe Stille ein, unterbrochen nur vom gelegentlichen Ruf eines Vogels oder der Spur eines Fischotters.
Anreise
Praktische Informationen
Zwischen 1568 und 1572 zur Wasserversorgung des Freiberger Bergbaus angelegt, wurde in den umliegenden Moorflächen bis 1961 Torf abgebaut. Heute ist der Teich ein bedeutendes Brut- und Rastgebiet für seltene Vogelarten wie den Schwarzhalstaucher und Lebensraum für Fischotter.