Die Talsperre Saidenbach ist einer dieser Orte, an denen ruhiges Wasser auf den urwüchsigen Charme des Erzgebirges trifft. Der zwischen 1929 und 1933 erbaute Stausee versorgt Chemnitz mit Trinkwasser und ist heute ein beliebtes Ziel für ausgedehnte Spaziergänge und entspanntes Angeln.
Die Landschaft rund um die Talsperre verändert sich mit jeder Jahreszeit auf ihre eigene Weise — im Frühling saftig grüne Wälder bis ans Ufer, im Sommer tiefblaues Wasser vor sanften Hügeln, im Herbst ein Farbenspiel und im Winter eine verschneite Stille, die nur vom Knirschen des Schnees unter den Schuhen unterbrochen wird. Die geschwungene Gewichtsstaumauer aus Bruchsteinmauerwerk nach dem Intze-Prinzip beeindruckt als technisches Bauwerk inmitten unberührter Natur.
Anreise
Praktische Hinweise
Übrigens — im Gestein am östlichen Ufer wurden mikroskopisch kleine Diamanten entdeckt, eingeschlossen in Granaten, die man Saidenbachite nennt. Aus dem Sediment der Talsperre wurde zudem eine neue Bakterienart isoliert, die den Namen Rhodoferax saidenbachensis erhielt.