Der Stříbrný vrch ist ein kleiner, aber geologisch faszinierender Berg im Lausitzer Gebirge, versteckt in der Nähe der tschechischen Stadt Česká Kamenice. Sein wahrer Schatz sind die freigelegten Basaltsäulen am Hang, die an Orgelpfeifen erinnern und jeden begeistern, der sich für geologische Besonderheiten interessiert.
Dieser vulkanische Berg mit seiner ausgeprägten Kuppelform und steilen Hängen erzählt die Geschichte dreier getrennter vulkanischer Phasen. Auf dem Gipfel erwartet Sie eine flache, mit Buchenwald bewachsene Fläche, während an den Hängen ein Mischwald wächst, in dem im Frühling und Sommer Berg-Gilbweiderich, Neunblättrige Zahnwurz, Christophskraut, Stinkender Storchschnabel und Waldmeister blühen. Der ehemalige Steinbruch ist zwar stillgelegt, beeindruckt aber weiterhin mit seiner freigelegten Wand aus regelmäßigen sechseckigen Basaltsäulen mit einem Durchmesser von bis zu 30 cm. Dies ist ein ruhiger, wenig besuchter Ort, perfekt für alle, die abseits der Menschenmassen Natur erleben möchten — besonders lohnend im Herbst, wenn sich der Buchenwald golden färbt, und im Sommer, wenn die Vegetation am Hang in voller Pracht steht.
AnfahrtInteressant: Früher trug der Berg den Namen Malý Rybí vrch (Klein Fischberg), und seinen heutigen Ruf verdankt er der einzigartigen Struktur seiner Basaltsäulen, die durch das schrittweise Erstarren der Lava in drei verschiedenen vulkanischen Phasen entstanden sind.