Der Eichberg, auch Dubí hora genannt, ist ein unscheinbarer, langgestreckter Hügel im Böhmischen Mittelgebirge, der eine der ungewöhnlichsten geologischen Sehenswürdigkeiten der Region verbirgt — die berühmten 'Konojed-Brotlaibe', säulenförmige Basaltfelsen, die wie aufgestapelte Brotlaibe wirken. Ein Ziel für alle, die sich für außergewöhnliche Gesteinsformationen begeistern.
Der Bergmassiv erstreckt sich über rund zwei Kilometer von Nordwesten nach Südosten. Früher hatte er zwei Gipfel, doch der höhere, einst 463 m hohe südliche Gipfel wurde durch einen noch aktiven Steinbruch zunehmend abgetragen und erreichte 2025 nur noch 448 m. Der niedrigere, nördliche Gipfel liegt bei 446 m. Das Gelände ist teilweise bewaldet, und die Atmosphäre ist geprägt von einem eindrucksvollen Kontrast zwischen industrieller Nutzung und geschützter Natur.
Am nordwestlichen Hang, auf dem Gebiet der Gemarkung Konojedy, liegt das winzige, aber bedeutende Naturdenkmal Dubí hora mit nur 0,0896 ha Fläche — die Wand eines alten Steinbruchs mit Säulen aus Analcim-Tephrit, die bogenförmig gekrümmt sind und wie gestapelte Brotlaibe aussehen.
Wie man zum Gipfel gelangtDie Tephrit-Säulen in der Steinbruchwand erreichen bis zu acht Meter Höhe, und ihre hakenförmige Krümmung — verursacht durch das Gelände, über das einst die Lava floss — ist unter tschechischen Neovulkaniten einzigartig.