Das Moor am Schwarzen Teich ist ein kleines, aber ökologisch bemerkenswertes Naturschutzgebiet im Ralsko-Hügelland, wo sich rund um einen alten Teich seltene Moor- und Wasserlebensgemeinschaften erhalten haben. Ein lohnenswertes Ziel für alle, die abseits der Touristenpfade echte Naturerlebnisse suchen.
Die Landschaft besteht aus feuchten Wiesen, einem torfigen Kiefernwald und der stillen Wasserfläche des Teichs, umgeben von typischer Moorvegetation wie Wollgras, Moosbeere und dem fleischfressenden Rundblättrigen Sonnentau. Im Sommer summt es hier von Libellen, darunter die auffällige Große Königslibelle, während man in den Gräsern manchmal Kreuzottern oder Waldeidechsen entdecken kann. Frühling und Herbst verleihen dem Gebiet eine neblige, fast mystische Atmosphäre, im Winter versinkt das Moor unter Reif in tiefer Stille.
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Praktische Informationen
Interessant: Die Reparatur des Teichdamms vor der Ausweisung des Schutzgebiets verringerte die Vernässung der Umgebung, was sich unerwartet negativ auf die geschützte Sonnentau-Population auswirkte - ein Hinweis darauf, wie empfindlich dieses Ökosystem wirklich ist.