Der Jeschken (1.012 m ü. M.) ist das markanteste Gipfelmassiv Nordböhmens — ein alleinstehender Kegelberg, der die Stadt Liberec (Reichenberg) überragt und von einem ikonischen Hyperboloid-Fernsehturm mit integriertem Hotel und Restaurant gekrönt wird. Wer einmal von hier oben gestanden hat, vergisst diesen Blick nicht so schnell.
Der Gipfel erhebt sich über die Baumgrenze, die auf diesem exponierten Berg bereits bei knapp 980 Metern liegt, und bietet ein 360°-Panorama: nach Norden reicht der Blick weit nach Deutschland und Polen, nach Osten zu den Iser- und Riesengebirgen, bei ausgezeichneter Sicht im Süden bis nach Prag. Im Winter verwandelt sich der Jeschken in ein geschäftiges Skigebiet mit 9,2 km Abfahrtspisten und Kunstschneeanlage auf 80 % der Hänge. In den Sommermonaten laden die bewaldeten Flanken mit Buchen, Fichten und Birken zu erholsamen Wanderungen ein.
AufstiegsmöglichkeitenDer Turm des Architekten Karel Hubáček vom Liberecer Atelier SIAL wurde 1969 mit dem Auguste-Perret-Preis ausgezeichnet — einer der renommiertesten Architekturpreise der Welt — und gilt heute als Meisterwerk der tschechischen Nachkriegsarchitektur.