Die Prachoer Felsen sind ein atemberaubendes Sandsteinlabyrinth im Herzen des Böhmischen Paradieses — ein Ort, an dem enge Schluchten, schlanke Felsnadeln und versteckte Aussichtspunkte eine völlig eigene Welt bilden. Das Naturschutzgebiet liegt nur 5–7 km nordwestlich von Jičín und zieht jährlich rund 300.000 Besucher an.
Die Landschaft wandelt sich mit den Jahreszeiten: Im Frühling überziehen Moose und Wildblumen die grauen Sandsteinwände, im Sommer spendet der Schatten der Schluchten angenehme Kühle, der Herbst taucht alles in warmes Rot und Gold, und ein leichter Winterfrost verwandelt die Felsen in eine märchenhafte Kulisse. Die Wege sind gut markiert und meist leicht bis mittelschwer, erfordern aber auf unebenem Gestein stellenweise Trittsicherheit. Zahlreiche benannte Aussichtspunkte bieten immer neue Blicke über das Meer der Sandsteintürme.
AnreiseDie Felsen entstanden als Ablagerungen eines flachen Kreideozeans, und Menschen haben sich hier seit der Steinzeit aufgehalten — slawische Stämme nutzten das natürliche Felsenfestung, bevor die ersten Touristen Ende des 19. Jahrhunderts kamen.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)