Das Böhmische Paradies verdient seinen Namen wirklich — kaum 90 Kilometer nordöstlich von Prag vereint diese kompakte Region eine außergewöhnliche Dichte an Naturwundern, mittelalterlichen Burgruinen und stillen Teichlandschaften. Wer einmal zwischen den moosbedeckten Sandsteinformationen gewandert ist, versteht sofort, warum Reisende im 19. Jahrhundert hier den Begriff 'Paradies' prägten.
Das Landschaftsbild wird von markanten Felsenstädten bestimmt — verworrene Labyrinthe aus verwitterten Sandsteintürmen, schmalen Schluchten, Felsbögen und Höhlen, eingebettet in Kiefern- und Buchenwälder. Das Wandern durch Hruboskalsko oder die Prachovské skály fühlt sich an wie ein Ausflug in eine märchenhafte Kulisse. Dazwischen spiegeln ruhige Teiche den Himmel wider, und in den Tälern unterhalb von Trosky und Burg Kost laden bestens ausgeschilderte Wanderwege zum Entdecken ein. Der höchste Punkt der Region, der Kozákov, bietet einen weiten Rundblick über das gesamte Gebiet.
Top-Sehenswürdigkeiten:Seit 2005 gehört das Böhmische Paradies zum UNESCO European Geoparks Network — und es ist gleichzeitig das älteste Landschaftsschutzgebiet der Tschechischen Republik, das bereits seit 1955 unter Schutz steht.

Mamutí můstek (Harrachov)

Burg Trosky

Schloss Sichrow

Burg Kost

Riesengebirge-Nationalpark (Tschechien)

Prachovské skály (Prachoer Felsen)

Europäischer Fernwanderweg E3, Tschechien (Nordost)

Schloss Hrubý Rohozec