Die Pomázi kőfejtő Felső-barlangja, die Obere Höhle des Pomázer Steinbruchs, ist eine der bemerkenswertesten unterirdischen Stätten im Pilis-Gebirge - ein etwa 45 Meter tiefer, vertikaler Spaltenschacht, verborgen in einem verwachsenen, stillgelegten Steinbruch am westlichen Rand von Pomáz. Ein Ziel für alle, die sich für Geologie und Höhlensysteme begeistern, wobei der Besuch nur mit behördlicher Genehmigung und entsprechender Höhlenausrüstung möglich ist.
Im Inneren offenbart die Höhle eine ausdrucksstarke Formenwelt - Wände, die durch die Korrosion des triassischen Dachstein-Kalksteins stark zerklüftet sind und boxwork-artige Strukturen bilden, filigrane Erdpyramiden aus Lehm sowie, in tieferen Abschnitten, seltene Sinterbildungen und fossile Megalodus-Muscheln im Gestein. Die Höhle fällt stufenweise durch eine enge, zerklüftete Spalte ab, wobei mehrere Leiterabstiege und seilgesicherte Passagen erforderlich sind. Im Inneren herrscht das ganze Jahr über eine konstante Temperatur von etwa 10,5°C.
Anreise
Praktische Informationen
Seit den 1990er Jahren wird die Höhle von der Höhlenforschergruppe Anubisz erschlossen, die im Laufe der Jahrzehnte ihre tiefsten Kammern entdeckte - darunter den eindrucksvollen Patakos-terem mit fossilen Megalodus-Muscheln.