Der Skoksee liegt auf 1801 Metern über dem Meeresspiegel und thront direkt über dem beeindruckenden Skok-Wasserfall im Mlynica-Tal — ein stiller Bergsee, der nach einer abwechslungsreichen Wanderung eine ganz besondere Belohnung bereithält. Wer hier ankommt, versteht sofort, warum dieser Ort so lange namenlos und doch so unvergesslich war.
Der See misst 158×80 Meter und bedeckt heute 0,735 Hektar. Einst war er der größte See im gesamten Mlynica-Tal und erstreckte sich über bis zu 3 Hektar, bevor ein beschädigter Felsriegel einen Großteil des Wassers ablaufen ließ. Von seinen Ufern aus öffnet sich ein schöner Blick auf den Satan-Grat im Türmekamm. Im Frühling donnert das Schmelzwasser als mächtiger Wasserfall direkt unterhalb des Sees; im Sommer umgibt ihn üppige Hochgebirgsvegetation; im Herbst leuchten die Hänge in warmen Gold- und Ockertönen.
Anreise und ZugangDen Namen erhielt der See erst 1877, als die Naturforscher Július Geyer und Martin Róth aus Zipser Neudorf hier zoophänologische Beobachtungen durchführten — eine kleine, aber feine Geschichte hinter einem großartigen Bergsee.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)