Der Landschaftspark Opawskie Gebirge (Park Krajobrazowy Góry Opawskie) ist ein stilles, grünes Kleinod im östlichen Teil der Sudeten — ein Wanderparadies aus dichten Bergwäldern, tief eingeschnittenen Flussschluchten und malerischen Dörfern direkt an der polnisch-tschechischen Grenze zwischen Prudnik und Głuchołazy. Wer hier wandert, taucht in eine Natur ein, die Ruhe, Geschichte und beeindruckende Ausblicke in einem bietet.
Über 80 % der rund 50 km² großen Parkfläche sind mit Berg- und Mischwäldern aus Fichte und Buche bedeckt. Im Frühjahr blüht das Unterholz, im Sommer spenden die Schluchten von Złoty Potok und Biała Głuchołaska angenehme Kühle, und im Herbst leuchten die Hänge in Kupfer- und Goldtönen. Vom Aussichtsturm auf der Biskupia Kopa (890 m ü. NHN), dem höchsten Gipfel des Gebirges, reicht der Blick weit in die Tschechische Republik. Im Park leben über 163 geschützte Tierarten, darunter Feuersalamander, Schwarzstorch und mehrere Fledermausarten.
Anreise und ZugangswegeSchon im 12. und 13. Jahrhundert wurde hier Gold abgebaut — die alten Stollen und Schächte rund um Głuchołazy und Pokrzywna sind noch heute sichtbar und erzählen von einer längst vergessenen Bergbaugeschichte dieser Berge.