Das Altvatergebirge — auf Tschechisch Jeseníky — ist Mitteleuropas stilles Abenteuer: weitläufige Buchenwälder, Hochmoore und Granitkämme, die sich endlos durch eine Landschaft erstrecken, in der die Zeit langsamer zu fließen scheint. Wer echte Bergeinsamkeit sucht, wird hier fündig.
Das Gebirge zerfällt in zwei Charaktere. Der Hrubý Jeseník im Süden ist das alpine Herz der Region — mit freigefegten Kammwegen, eiszeitlich geformten Blockfeldern und dem Geruch von Latschenkiefern und Heidekraut. Der Nízký Jeseník im Norden ist sanfter, ein welliges Hügelland mit dichten Wäldern und stillen Tälern, ideal für entspannte Wandertage. Im Frühling leuchten Blumenwiesen, im Sommer laden lange Kammwanderungen ein, und der Herbst taucht das gesamte Gebirge in ein Goldrot, das fast skandinavisch wirkt.
Highlights:Ein faszinierendes Detail am Rande — das Naturschutzgebiet auf dem Praděd beherbergt endemische Unterarten alpiner Pflanzen, die nirgendwo sonst in Mitteleuropa vorkommen. An klaren Tagen reicht der Blick vom Gipfel bis zur Hohen Tatra.

Zátor

Główny Szlak Sudecki im. Mieczysława Orłowicza

Klen

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