Die Bischofskoppe (889 m ü. M.) ist ein Gipfel mit Charakter: Direkt auf der tschechisch-polnischen Grenze gelegen, trägt er den ältesten Aussichtsturm des Gesenkes und blickt auf eine Geschichte zurück, die bis ins Mittelalter reicht. Wer einen Ausflug mit Panorama, Geschichte und einem lohnenden Aufstieg sucht, liegt hier genau richtig.
Der Gipfel liegt 2,5 km östlich von Zlaté Hory (Zuckmantel) und ist der höchste Punkt der Hynčická-Hügellandschaft, eingebettet in das Goldenstädter Bergland. Die Landschaft ist grün und sanft gewellt, mit schönen Waldwegen, die zum offenen Gipfelbereich führen. Von der Aussichtsterrasse des Turms bietet sich ein weiter Blick: Im Norden erstreckt sich das flache polnische Tiefland, darunter liegt die Stadt Zlaté Hory, im Hintergrund die Kämme des Hohen Gesenkes mit dem Altvater (Praděd) — dem höchsten Gipfel der Region — sowie der nahe Aussichtsturm Zlatý chlum. Pfeile auf der Terrasse zeigen die wichtigsten Orientierungspunkte. Der Berg lässt sich zu jeder Jahreszeit genießen: schattig und grün im Sommer, farbenpräctig im Herbst, ruhig und verschneit im Winter.
Aufstieg zum GipfelSeit 1229 trennte die Bischofskoppe das Olmützer und das Breslauer Bistum — ein Berg, bei dem die Geschichte buchstäblich unter den Füßen liegt.