Der Neu Czorbaer See ist ein malerisches kleines Bergsee in der Hohen Tatra, nur einen halben Kilometer südöstlich des bekannten Štrbské pleso gelegen. Obwohl er künstlich angelegt wurde, fügt er sich so harmonisch in die Landschaft ein, dass man seine künstliche Entstehung kaum erahnt. Wer die Ruhe sucht und dem Trubel des großen Nachbarsees entfliehen möchte, wird hier genau das Richtige finden.
Der See liegt auf 1.315 Metern Höhe am Ausgang des Mlynická-Tals, hat eine Fläche von gut 2 Hektar und eine maximale Tiefe von 9,6 Metern. Mit Abmessungen von etwa 243 mal 182 Metern lässt er sich bequem umrunden. Die Umgebung ist typisch für die Hohe Tatra — Fichtenwälder, Almwiesen und Berggipfel spiegeln sich im ruhigen Wasser. Im Sommer leuchten Blau und Grün in der Wasserfläche, im Herbst verwandelt sich das Ufer in ein Meer aus Gold und Rot. Im Winter, wenn der See gefriert und Schnee die Ufer bedeckt, verbreitet die Gegend eine fast märchenhafte Stimmung.
Anreise und ZugangSeinen Ursprung verdankt der See dem Architekten Karol Móry aus Banská Bystrica, der 1905 einen Bach aus dem Mlynická-Tal umleitete, das sumpfige Gelände überflutete und das neue Gewässer anschließend mit Forellen besetzte — eine erstaunlich unternehmerische Geschichte für einen so stillen Ort.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)