Die Mackó-Höhle, auch Kis-kevélyi-barlang genannt, gehört zu den bekanntesten und streng geschützten Höhlen des Pilis-Gebirges. Ihr gewaltiger, bogenförmiger Eingang — über 11 Meter breit und mehr als 5 Meter hoch — beeindruckt schon von Weitem und lockt seit Generationen Wanderer an.
Die Höhle liegt am Nordhang des Kis-Kevély, direkt am markierten Wanderweg, im Wald nahe dem Gipfel. Es handelt sich um eine ehemalige, heute inaktive Quellhöhle, die im triassischen Dachsteinkalk entstand. Im Inneren gibt es kaum Tropfsteinschmuck — nur einige kleine Tropfsteine — dafür beeindruckt die Atmosphäre mit einer großen, sich nach innen verengenden Halle und einem Schlot, der bis zur Oberfläche reicht. Von den umliegenden Felsen bietet sich zudem ein schöner Blick auf Csobánka und Umgebung.
Anreise
Praktische Hinweise
Hier wurden Knochen von Höhlenbären, Hyänen, Wollnashörnern und Rentieren sowie Werkzeuge des vorzeitlichen Menschen gefunden — Entdeckungen, die der Höhle internationale wissenschaftliche Bekanntheit einbrachten.