Der Königssee zählt zu den schönsten Gebirgsseen Deutschlands — ein langgestreckter, fjordartiger See, eingebettet zwischen den steilen Wänden von Watzmann und Hagengebirge. Kristallklares Wasser und eine Stille, die nur vom berühmten Echo an der Echowand unterbrochen wird, machen ihn zu einem der eindrucksvollsten Orte der Berchtesgadener Alpen.
Der größte Teil des Sees liegt im Nationalpark Berchtesgaden, seine steilen Ufer fallen fast senkrecht ins Wasser, weshalb eine Umrundung am Ufer nicht möglich ist. Im Sommer gleiten geräuschlose Elektroboote über die Wasserfläche, im Winter — wenn der See etwa einmal pro Jahrzehnt vollständig zufriert — wird ein markierter Weg über das Eis nach St. Bartholomä freigegeben. Der klassische Blick vom Malerwinkel, mit dem Kirchlein St. Bartholomä vor der gewaltigen Watzmann-Ostwand, gehört zu den bekanntesten Landschaftsbildern der Alpen.
Wie man hinkommt
Praktische Hinweise
Auf dem Grund des Sees liegt in rund 130 Metern Tiefe ein 1964 versunkener VW Käfer, der erst 1998 vom Tiefseeforscher Hans Fricke entdeckt wurde — geborgen werden darf er wegen des Nationalparkschutzes nicht.