Der Große Hundstod (2593 m) zählt zu den Hauptgipfeln des Steinernen Meeres in den Berchtesgadener Alpen und ist als Grenzgipfel zwischen Deutschland und Österreich der höchste deutsche Punkt in diesem Gebirgsstock. Ein Gipfel für alle, die felsiges Terrain und das Gefühl schätzen, buchstäblich auf der Grenze zwischen zwei Ländern zu stehen.
Der Berg erhebt sich als markanter Felskopf über der Südflanke des Steinernen Meeres und ist sogar vom Pinzgau bei Zell am See gut zu erkennen. Die Landschaft ist geprägt von Schrofen und Geröll, karg und alpin, ein deutlicher Kontrast zum grünen Dießbachtal darunter. An klaren Tagen reicht der Blick vom Gipfel bis zum Hohen Göll, den Teufelshörnern, dem Hochkönig und dem restlichen Steinernen Meer, dem Zeller Becken mit den Hohen Tauern, den Loferer Steinbergen, dem Kaisergebirge sowie Hochkalter und Watzmann. Ein anspruchsvolles, hochalpines Gelände, das Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verlangt.
Wie man zum Gipfel kommt
Praktische Informationen
Die Namensherkunft des Berges ist bis heute ungeklärt – eine Legende bringt ihn mit der Watzmannsage in Verbindung, wonach die Hunde des Watzmann hier zu Stein erstarrten. Die erste dokumentierte Besteigung wird Peter Karl Thurwieser im Jahr 1825 zugeschrieben.