Die Klotild-Höhle ist eine der interessantesten Höhlen des Pilis-Gebirges, versteckt in einem steilen, schluchtartigen Tal am Nordrand des Cseresznyés-Hügels. Ein Ort für alle, die mehr als nur einen Aussichtsweg suchen — ein unterirdisches Labyrinth mit einer Geschichte des Guano-Abbaus und bis heute neu entdeckten Gängen.
Der unauffällige Eingang, versteckt zwischen Sträuchern etwa 50 Meter über dem Talboden, führt in ein Gangsystem, das im triassischen Dachsteinkalk entstanden ist. Im Inneren herrscht eine feuchte, kühle Atmosphäre, an den Wänden sind gelöste Felsoberflächen, blinde Schlote und kugelige Nischen zu erkennen. Die Höhle ist stark von Erosion gezeichnet, in ihren Gängen leben Fledermäuse — Besucher sollten daher rücksichtsvoll vorgehen. Das Gelände ist ganzjährig feucht und anspruchsvoll, im Winter zudem rutschig.
Anreise
Praktische Hinweise
Die einheimische Bevölkerung nannte sie lange Ördöglyuk, das Teufelsloch, bevor sie nach der nahegelegenen Siedlung Klotildliget benannt wurde. 2011 wurde ein bedeutender neuer Abschnitt entdeckt, wodurch sich die bekannte Länge der Höhle auf 136 Meter mehr als verdoppelte.