Der Fichtelberg ist mit 1.215 Metern der höchste Berg Sachsens, und das ihn umgebende Naturschutzgebiet ist ein wahres Paradies für Liebhaber alpiner Landschaften. Hier verschmelzen bunt blühende Bergwiesen, Moore und felsige Hänge zu einem Mosaik an Lebensräumen, wie man es im Erzgebirge sonst nicht findet.
Das 209 Hektar große Schutzgebiet besteht aus sechs Teilflächen, darunter die ehemaligen Naturschutzgebiete Zechengrund und Fichtelberg-Südhang. Die Landschaft begeistert durch ihre Vielfalt - artenreiche Bergwiesen wechseln sich mit Bergheiden, naturnahen Bergbächen und feuchten Nieder- und Zwischenmooren ab. Im Sommer blühen seltene Pflanzenarten, im Winter liegt oft eine dicke Schneedecke, die Skifahrer ins nahe Oberwiesenthal lockt. Besonders eindrucksvoll sind die sogenannten Frostmusterböden, im Volksmund Beerhübl genannt - buckelige, mit Beersträuchern bewachsene Kleinstrukturen aus der letzten Kaltzeit.
Anreise
Praktische Hinweise
Hier lassen sich seltene Arten wie der Hochmoor-Gelbling und die leuchtend orange Feuerlilie entdecken - ein echtes Highlight für Naturfreunde und Fotografen.