Der Dörnthaler Teich ist ein stiller, geschichtsträchtiger Stausee südlich von Dörnthal im Erzgebirge. Hier erlebt man Bergbaugeschichte inmitten unberührter Natur - fernab von Trubel und Massentourismus.
Zwischen 1787 und 1790 für den Freiberger Bergbau angelegt, dient der Kunstteich noch heute der Trinkwasserversorgung von Freiberg, Chemnitz und Dresden sowie dem Hochwasserschutz. Umgeben von dichten Wäldern strahlt der Stausee eine ruhige, fast unberührte Atmosphäre aus - im Sommer spiegelt sich saftiges Grün im Wasser, im Herbst leuchten die umliegenden Hänge bunt, im Winter liegt eine stille, verschneite Ruhe über der Landschaft. Besonders beeindruckend ist das mächtige Absperrbauwerk, ein Erdschüttdamm mit Lehmkern und einer geschwungenen Tarrasmauer an der Wasserseite - das höchste seiner Art unter allen Anlagen der Revierwasserlaufanstalt Freiberg.
Anreise
Praktische Informationen
Übrigens: Im 19. Jahrhundert war der Teich auch als Gläserteich bekannt, und das geplante Kanalsystem, das ihn mit anderen Bergteichen verband, sollte einst über 40 Kilometer Länge erreichen - teilweise durch unterirdische, in Fels gehauene Stollen.