Die Dolina Sucha ist ein kleines, ruhiges Tal in der Westlichen Tatra, von dem kaum jemand weiß - und genau das macht seinen Reiz aus. Wer einen Ort abseits der Menschenmassen sucht, wo der Wald noch so rauscht wie vor Jahrhunderten, ist hier genau richtig.
Das Tal fällt vom Przełęcz między Kopieńcami-Pass in nördlicher Richtung ab, ist nur etwa 1 km lang und mündet in die Dolinka Chłabowska, deren westlichen Arm es bildet. Sein Name lügt nicht - hier gibt es keinen ständigen Bach, Wasser erscheint am Talboden nur nach starken Regenfällen oder plötzlicher Schneeschmelze. Der höchste Teil ist die Polana między Kopieńcami, eine geneigte Wiese, die seit dem Ende der Weidewirtschaft langsam vom Wald zurückerobert wird. Weiter unten verengt sich das Tal zu einer schmalen Schlucht, bevor es sich wieder zur langen, schmalen Wiese Sucha Dolina öffnet. Beide Wiesen gehörten früher zur Hala Kopieniec und kehren heute allmählich in einen wilden Zustand zurück, was diesem Ort das ganze Jahr über einen ruhigen, waldigen Charakter verleiht.
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Ein Ort für alle, die Stille und unberührte Natur ohne Massentourismus schätzen - die Dolina Sucha bleibt einer der weniger bekannten Winkel der Westlichen Tatra.