Das Lejowa-Tal ist einer der stillsten und am seltensten besuchten Winkel der polnischen Westlichen Tatra — eingebettet zwischen dem bekannten Kościeliska-Tal und dem Chochołowska-Tal bietet es eine Einsamkeit, die in den Tatra immer seltener zu finden ist. Wer abseits der Massen wandern möchte, ist hier genau richtig.
Das Tal erstreckt sich auf etwa 4,5 km in gewundenem Verlauf und fällt vom Kominiarski Wierch (1829 m) nach Norden zur Lichtung Biały Potok auf rund 930 m Höhe ab. Den Eingang markiert ein markanter Kalksteinfelsen namens 'Między Ściany', der gegen Gebühr zum Klettern freigegeben ist. Im Inneren erwartet einen ein Mosaik aus Almen und Lichtungen — Lejówki, Jaworzyna Lejowa, Polana Kuca, Huty Lejowe — auf denen die traditionelle Beweidung wiederhergestellt wurde, um ein Zuwachsen zu verhindern. Am Talboden fließt der Lejowy-Bach, und in den Felsen verbergen sich über ein Dutzend Höhlen. Im Herbst, wenn goldenes Laub und Morgennebel sich mischen, entwickelt das Tal eine fast märchenhafte Stimmung.
Anreise und Zugangswege
Praktische Informationen
Der Name des Tals geht auf den Bergbauernfamiliennamen Leja zurück — Aufzeichnungen aus dem Jahr 1811 nennen Jędrzej Leja aus Podczerwoне als Besitzer der Alm, sodass jeder Schritt durch lebendige Geschichte führt.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)