Rittersgrün ist eine idyllische Streusiedlung im Erzgebirge, die heute vor allem als Ausflugs- und Wintersportort bekannt ist. Ihre Wurzeln reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück, als hier Hammerwerke am Pöhlwasser betrieben wurden.
Umgeben von bewaldeten Bergrücken und ruhigen Tälern hat sich der ländliche Charakter des Ortes bis heute erhalten, mit denkmalgeschützten Fachwerkhäusern entlang der Kirchstraße. Im Winter lockt die Hammerbergschanze, im Sommer ein dichtes Wanderwegenetz.
Wanderwege und Touren- Der grenzüberschreitende Anton-Günther-Weg führt über Ehrenzipfel zum Wettinplatz mit einem Gedenkstein für den erzgebirgischen Volksdichter.
- Der Bergbaulehrpfad Pöhla-Rittersgrün erschließt zahlreiche Altbergbau- und Wismutanlagen.
- Ein teilweise fertiggestellter Rad- und Wanderweg nach Raschau verläuft auf der stillgelegten Schmalspurbahnstrecke.
- Seit 2009 verbindet ein 30 Kilometer langer Reitwanderweg Rittersgrün über Halbemeile, Pernink und Nejdek mit Karlsbad.
Sehenswürdigkeiten- Sächsisches Schmalspurbahn-Museum mit Lokschuppen und historischen Fahrzeugen im Freigelände.
- Oberer Rother-Adler-Stollen, auf 150 Metern begehbar.
- Rockstrohgut, ein spätbarockes Herrenhaus von 1777 mit altem Obstgarten.
1833 wurde im Wald bei Ehrenzipfel ein 86,5 kg schwerer Eisenmeteorit entdeckt, dessen Gipsmodell im Schmalspurbahnmuseum zu sehen ist.