Die Świstowa Grań ist ein Seitengrat der Hohen Tatra, der mit seiner wilden, zerklüfteten Erscheinung und der völligen Abwesenheit von Menschenmassen begeistert — Touristen sucht man hier vergeblich. Ein Ort für alle, die die raue, unberührte Seite der Tatra abseits markierter Wege lieben.
Der Grat trennt das Świstowa-Tal vom Rówienki-Tal und fällt zum Haupttal der Białka Woda ab. Sein markantestes Merkmal sind die fünf Świstowe Turnie (Świstowa-Türme) — ein stark zerklüfteter, relativ horizontaler Abschnitt der unteren Grathälfte. Die Landschaft ist schroff und felsig, geprägt von Sätteln, Bändern und Türmen, deren Namen an die hier seit jeher lebenden Murmeltiere erinnern. Die Atmosphäre ist beinahe unberührt — Stille, Wind und Ausblicke, die sich seit Jahrzehnten nicht verändert haben.
Wie man zum Gipfel gelangtDie Namen entlang dieses Grats leiten sich von den Murmeltieren ab, die seit Jahrhunderten hier leben. Die vollständige Gratüberschreitung gelang erstmals Alfréd Grósz im Jahr 1912, die winterliche Erstbegehung führten Jan Červinka und František Pašta im Dezember 1954 durch.