Der Bornhauberg (Pramenáč, 909 m ü. NHN) ist der höchste Punkt der Cinóvecer Bergkuppe im böhmischen Erzgebirge — ein stiller, bewaldeter Gipfel fernab des Trubels, der Wanderer mit ursprünglicher Natur und wohltuender Ruhe belohnt. Wer hier oben steht, spürt sofort, warum das Erzgebirge für seine unaufgeregte, ehrliche Bergwelt geschätzt wird.
Der Gipfel ist flach und asymmetrisch geformt, typisch für einen breiten Wasserscheidekamm. Im Gipfelbereich haben sich Reste einer eingedeichten Hochfläche mit Moorgebieten erhalten — ein überraschend zarter Lebensraum mitten im Wald. Die steileren Südosthänge sind mit verstreuten Blockhalden und Schuttströmen durchsetzt. Der Wald besteht hauptsächlich aus Fichtenbeständen mit einem Anteil an Birken und Kiefern, die im Herbst leuchtend golden schimmern. Im Winter verwandelt sich der Kamm in eine verschneite Idylle.
Aufstieg zum GipfelDer Bornhauberg besteht vollständig aus Rhyolithignimbrit — demselben vulkanischen Gestein, das die gesamte Cinóvecer Bergkuppe aufbaut und an eine feurige geologische Vergangenheit erinnert.