Der Doubravská hora, auch als Teplitzer Schlossberg bekannt, ist ein einsamer Phonolithberg am Rande von Teplice, gekrönt von den stimmungsvollen Ruinen einer mittelalterlichen Burg, einem gemütlichen Restaurant und einem Aussichtsturm. Hier verschmelzen Geschichte und Sage, und ein kurzer Aufstieg belohnt mit weiten Blicken über das böhmische Mittelgebirge.
Mit nur 396 m Höhe ist dieser einzelne, kegelförmige Berg schon von Weitem an seiner markanten Silhouette zu erkennen. Die Hänge sind mit Laubwald bedeckt und als Naturdenkmal Doubravka geschützt — Lebensraum für den seltenen Eremitkäfer und andere an Totholz gebundene Insekten. Im Sommer zieht der Berg zahlreiche Ausflügler aus Teplice an, im Herbst leuchten die Hänge in goldenen Farbtönen, und im Winter verleiht der Nebel den Burgruinen eine besonders geheimnisvolle Stimmung — passend zu den vielen Hexen- und Rittersagen, die sich um den Berg ranken.
Wie man zum Gipfel gelangt
Praktische Informationen
Der Sage nach lebte hier einst eine böse Hexe, die von einem wandernden Ritter besiegt wurde — die Spuren ihrer Krallen sollen bis heute auf dem nahegelegenen Hexenstein am Fuß des Berges zu sehen sein.