Der Liščí vrch ist ein unscheinbarer, aber reizvoller Gipfel im Gebirgszug Javoří hory (Trockenberge), Teil des Steingebirges in den Mittelsudeten. Ein guter Tipp für alle, die abseits überlaufener Pfade Ruhe suchen und dabei die typische Landschaft des polnisch-tschechischen Grenzgebiets genießen möchten.
Der Gipfel bildet das südliche Ende des Massivs Rudný vrch, gelegen auf einem Seitenkamm, der vom Hauptkamm der Trockenberge abzweigt. Die Kuppe ist mit Fichtenwald der unteren Bergstufe bewachsen, während sich darunter ruhige Felder, Wiesen und Brachflächen erstrecken, die der Gegend einen ländlichen Charakter verleihen. Das gesamte Massiv liegt im Landschaftsschutzgebiet Broumovsko, wodurch die Landschaft weitgehend unberührt bleibt. Im Winter ist es hier still und oft verschneit, im Sommer angenehm kühl im Schatten der Fichtenwälder.
Wie man den Gipfel erreichtInteressant ist, dass der Berg aus permischen Ergussgesteinen — Melaphyren (Trachybasalten) — besteht, ein Zeugnis der vulkanischen Vergangenheit dieser Region vor Millionen Jahren.