Der Kobyla (1337 m ü. d. M.) ist ein markanter Gipfel in den Ukrainischen Karpaten im Oblast Transkarpatien, dessen waldfreie Kuppe — eine typische karpatische Polonyna — einen weiten Blick über das Tal von Kosiwska Polyana bietet. Drei Seiten des Berges fallen steil ab, während der Nordhang sanft in einen Kamm übergeht, der zum Svydovets-Massiv führt.
Die bewaldeten Hänge machen einem offenen Gipfelplateau Platz, das in jeder Jahreszeit seinen Reiz entfaltet: Im Sommer leuchten Wiesen und Fernsicht um die Wette, im Herbst brennt der Wald in Goldtönen, und im Winter lockt die Infrastruktur rund um den Berg Skifahrer an. Die Atmosphäre ist ruhig und ursprünglich — pro Monat besuchen nur 20 bis 30 Wanderer den Gipfel, manchmal bis zu 100.
AufstiegsmöglichkeitenDer Legende nach verdankt der Berg seinen Namen einer Stute von Oprischken-Räubern, die mit vier Säcken Gold den Gipfel erklomm und in einer Höhle verschwand — der Schatz, so heißt es in Kobylezka Polyana, wartet bis heute.