Der Hrádek, auch Oltářík genannt, ist ein kleiner, aber markanter Hügel im Böhmischen Mittelgebirge, gekrönt von der malerischen Ruine einer mittelalterlichen Burg. Der kurze Aufstieg belohnt mit einem weiten Panorama über vulkanische Hügel und die Niederung des unteren Egertals.
Der Hügel entstand aus sodalithaltigem Tephrit in vulkanischer Brekzie, und an Gipfel und Hängen finden sich Frostschutthalden, Blockmeere und weitere Spuren der Frostverwitterung - ein wahres Erlebnis für Geologie-Interessierte. Die Landschaft verändert sich mit den Jahreszeiten: Im Frühling und Sommer kontrastieren die grünen Hänge mit dem hellen Gestein der Ruine, im Herbst zieht oft Nebel aus der Niederung herauf, und im Winter reicht der Blick noch weiter unter klarem Himmel. Die Atmosphäre ist ruhig und abseits der Menschenmassen - ideal für einen entspannten Ausflug mit Aussicht.
Wie man den Gipfel erreicht
Praktische Informationen
Wissenswert: Die Felsformationen am Gipfel entstanden durch Frostverwitterung eines Millionen Jahre alten vulkanischen Gangs - der Hrádek ist damit nicht nur eine Burgruine, sondern auch eine geologische Lektion unter freiem Himmel.