Der Felsenkopf erhebt sich auf 2835 Metern und ist damit der vierthöchste Gipfel des Rätikons – ein spannendes Ziel für alle, die abseits der bekannten Klassiker eine anspruchsvolle Gletscher- und Grattour suchen. Als Teil der Schesaplanagruppe liegt er direkt an der Staatsgrenze zwischen Österreich und der Schweiz.
Der Berg ist Teil eines Grats, der sich von der Schesaplana (2964 m) über mehr als drei Kilometer bis zum Nordufer des Lünersees zieht. An der Nordwestseite liegt der Brandner Ferner, der einzige bedeutende Gletscher des gesamten Rätikons, der bis auf 2700 Meter hinaufreicht. Im Südwesten erstreckt sich die Tote Alpe, ein ehemaliger Gletscher, dessen Überrest heute der Lünersee ist. Die Atmosphäre wechselt je nach Jahreszeit deutlich – vom vergletscherten Weiß im Frühsommer bis zu schroffem, felsigem Terrain im Hochsommer, mit Blick auf die benachbarte Schesaplana und den Zirmenkopf.
Wie man zum Gipfel kommt
Praktische Informationen
Über Erstbesteigungen aus der ersten und zweiten Epoche der Alpenerschließung im 19. Jahrhundert ist nichts überliefert – der Felsenkopf bleibt ein Berg ohne große Kletterlegende, dafür aber mit einem einzigartigen Blick auf den einzigen Gletscher des Rätikons.