Der Salaruelkopf ist mit 2841 Metern der dritthöchste Berg des Rätikons — und sein Gipfelvermessungspunkt liegt exakt auf der Staatsgrenze zwischen Vorarlberg und Graubünden. Wer hier steht, hat buchstäblich ein Bein in Österreich und eines in der Schweiz.
Im Vergleich zum benachbarten, 18 Meter höheren Panüelerkopf wirkt der Salaruelkopf eher unauffällig, doch seine Lage entlang des Panüelerkopf-Südgrats macht ihn zu einem lohnenden Zwischenziel. Die Südwest- und Nordostgrate sind zwar markant, aber wegen brüchigen Gesteins kaum begehbar — der Nordgrat hingegen lässt sich leicht erklimmen. Der Blick reicht zum nahen Brandner Gletscher und über die umliegenden Gipfel der Schesaplanagruppe, im Sommer geprägt von schroffem Felsgelände, im Winter von alpinem Schnee.
Wie man zum Gipfel kommt
Praktische Hinweise
Die Erstbesteigung wird vermutlich 1849 durch den Brunnenmacher Anton Neyer aus Bludenz erfolgt sein, im Zusammenhang mit einer Besteigung des Panüelerkopfes.