Der Falknis ist ein markanter Gipfel im Rätikon, der direkt auf der Grenze zwischen Liechtenstein und der Schweiz (Graubünden) liegt. Seine markante, pyramidenförmige Silhouette ist weithin sichtbar und macht ihn zu einem beliebten Ziel für Wanderer, die abseits der überlaufenen Routen unterwegs sein möchten.
Vom Gipfel aus genießt man einen weiten Blick über das Alpenrheintal und die umliegenden Rätikon-Gipfel. Das Gelände ist im oberen Bereich steil und felsig und verlangt Trittsicherheit sowie Kondition, während die unteren Hänge von typischen Alpweiden geprägt sind, auf denen im Sommer Vieh grast. Die Atmosphäre wirkt ursprünglich und etwas einsamer als bei bekannteren Nachbargipfeln, besonders außerhalb der Hochsaison, wenn das Wetter rasch umschlagen kann.
Wie man den Gipfel erreichtDer Falknis hat auch literarischen Ruhm: Er ist einer von zwei Bergen, die in Johanna Spyris Roman 'Heidi' von 1881 genannt werden — die Titelheldin beschreibt ihn ihrem Großvater, nachdem sie ihn von der Weide aus gesehen hat, auf der die Ziegen täglich grasen.