Die Ottospitze gehört zu jenen Gipfeln der Tatra, die tief im Massiv der Granaty Wielickie verborgen liegen und kaum von zufälligen Wanderern entdeckt werden — genau das macht sie für Bergsteiger, die unberührte Winkel der Hohen Tatra suchen, so reizvoll. Ihre zweigipflige Form, die dem Berg seinen Namen gab, sowie die steilen Abbrüche über dem Wielicka-Tal machen sie zu einem unvergesslichen Ziel.
Der Ausblick vom Gipfel ist wirklich beeindruckend — von hier aus zeigt sich das gesamte Gerlach-Massiv, der höchste Gipfel der Tatra. Die Umgebung ist geprägt von typischer Hochgebirgslandschaft: scharfe Grate, Scharten und Türme, die eine raue, aber äußerst malerische Kulisse bilden. Im Sommer erwärmt sich der Fels in der Sonne, im Winter bedeckt Schnee und Eis alles, was den Charakter des Aufstiegs deutlich verändert und Erfahrung im winterlichen Bergsteigen erfordert.
Wie man zum Gipfel gelangt
Praktische Informationen
Der Name stammt von den zwei Gipfeln des Berges, früher wurde er Granacka Turnia genannt. Der deutsche und ungarische Name (Ottospitze, Ottocsúcs) erinnert an August Otto, den Bergsteiger, der 1897 die erste bekannte Besteigung durchführte.