Auf einem Felssporn über dem Fluss Rolava, mitten in der Stadt Nejdek, erhebt sich der Schwarze Turm - das letzte erhaltene Zeugnis einer Burg, die bereits im 13. Jahrhundert gegründet wurde. Ein lohnendes Ziel für alle, die echte mittelalterliche Geschichte mitten im Stadtbild entdecken möchten, ganz ohne lange Bergwanderung.
Der Ort vermittelt einen guten Eindruck von der einstigen Grenzwacht-Architektur - rund um den Turm sind noch Fragmente der Ringmauer erhalten. Vom felsigen Vorsprung aus bietet sich ein schöner Blick ins Rolava-Tal und auf die umliegenden Ausläufer des Erzgebirges. Im Sommer wirkt der Turm inmitten des Grüns fast idyllisch, im Herbst und Winter zeigt die Ruine eher jenen wachsamen, kargen Charakter, für den sie ursprünglich errichtet wurde.
Anfahrt
Praktische Informationen
Der Schwarze Turm diente jahrhundertelang zugleich als Glockenturm der St.-Martins-Kirche - ein schönes Beispiel dafür, wie eine alte Grenzburg allmählich Teil des Alltagslebens der Stadt wurde.