Schloss Stvolínky ist eine kleine, aber geschichtsreiche Residenz in Nordböhmen, die einst als Sommersitz der Bischöfe von Litoměřice diente. Da es nicht ständig zugänglich ist, lohnt sich ein Besuch besonders rund um lokale Kulturveranstaltungen, wenn die Türen für Besucher geöffnet werden.
Das frühbarocke Gebäude, das auf den Grundmauern einer alten gotischen Festung errichtet wurde, beeindruckt mit seiner vierflügligen Anlage und zweigeschossigen Gestalt. Hinter dem Schloss erstreckt sich ein Park mit der Allerheiligenkirche, und man kann noch Reste des alten Wassergrabens erkennen, über den einst eine Brücke führte. Der Innenhof mit teilweise verglasten Arkaden versprüht in jeder Jahreszeit einen eigenen Charme — goldenes Licht im Herbst und eine stille, verschneite Winteratmosphäre, die dem Ort etwas Märchenhaftes verleiht.
AnreiseInteressant ist, dass das ursprüngliche Renaissanceschlösschen zwischen 1655 und 1664 zu einer barocken Bischofsresidenz umgebaut wurde und die Gemeinde seit 2013 kontinuierlich in die Sanierung des lange vernachlässigten Gebäudes investiert.