Das Ferenczy-Museum in Szentendre gehört zu den kulturellen Höhepunkten dieses reizvollen Donauknie-Städtchens, das für seine künstlerische Atmosphäre und gepflasterten Gassen bekannt ist. Hier lässt sich das Erbe der Familie Ferenczy entdecken - der Maler Károly Ferenczy sowie seine Kinder, der Bildhauer Béni und die Gobelinkünstlerin Noémi, die alle bleibende Spuren in der ungarischen Kunstgeschichte hinterlassen haben.
Szentendre selbst ist ein reizvolles Ausflugsziel, das Spaziergänge entlang der Donau mit dem Besuch von Galerien und Cafés in barocken Bürgerhäusern verbindet. Das ursprüngliche Museumsgebäude, eine ehemalige serbisch-orthodoxe Schule aus dem Jahr 1794, besitzt Innenhöfe, die mit Skulpturen von Béni Ferenczy geschmückt sind. Der Charakter der Stadt verändert sich mit den Jahreszeiten - im Sommer lebendig und touristisch geprägt, im Herbst und Winter ruhiger und intimer, ideal für einen entspannten Museumsbesuch.
Anreise
Praktische Informationen
Interessant: 2010 wurde das ursprüngliche Gebäude an die serbisch-orthodoxe Kirchengemeinde zurückgegeben, doch der Geist der Familie Ferenczy lebt in den zahlreichen Museumsfilialen der Stadt weiter.