Die Mauritius-Zeche ist ein ehemaliges Zinnbergwerk bei Abertamy, das vom 16. Jahrhundert bis in die 1940er Jahre nahezu ununterbrochen in Betrieb war. Heute ist ein Teil der unterirdischen Anlagen für Besucher zugänglich, was diesen Ort zu einem der spannendsten Bergbaudenkmäler des Erzgebirges macht.
Die Gegend hat eine ganz eigene Atmosphäre - die raue Landschaft des Erzgebirges mit alten Halden und Stolleneingängen wirkt, als wäre die Zeit stehen geblieben. Im Sommer laden die umliegenden Wiesen und Wälder zu längeren Wanderungen ein, im Winter verwandelt sich die Gegend um Hřebečná und Boží Dar in eine stille, verschneite Landschaft für ruhige Spaziergänge. Im Inneren des Kryštof-Stollens erwartet die Besucher eine kühle, geheimnisvolle Unterwelt mit sichtbaren Spuren des handgeschlagenen Gesteins und der Feuersetzmethode.
Anfahrt
Praktische Informationen
Über die Jahrhunderte wurden hier Tausende Tonnen Zinn gefördert, in Ausnahmefällen enthielt das Erz sogar bis zu 20 Prozent Zinn - Mauritius zählte damit zu den ergiebigsten Gruben der Region.