Die Wehrkirche von Ghimbav ist eines jener siebenbürgischen Denkmäler, die sofort ein Bild jener Zeiten wecken, in denen ein Gotteshaus zugleich Schutzfestung sein musste. Die ursprünglich römisch-katholische, dem Heiligen Petrus geweihte Kirche wurde mit einer Wehrmauer mit fünf Verteidigungstürmen, einem Zwinger und einem Wassergraben umgeben, während der Kirchturm mit Schießscharten versehen wurde - so wurde die Kirche zu einer echten Festung.
Der Ort hat einen rauen, historischen Charakter - dicke Mauern, wehrhafte Türme und eine Stille, die im Kontrast zur einst bewegten Verteidigungsgeschichte steht. Im Sommer sorgen das Grün rund um die Mauern und der blaue Himmel über den Türmen für ein malerisches Bild, im Winter verleihen schneebedeckte Mauern dem Ort eine mittelalterliche Stimmung. Ein schöner Ort für einen ruhigen Spaziergang durch die Geschichte Siebenbürgens, mit Bergen am Horizont.
Anreise
Praktische Informationen
Nach den Zerstörungen von 1658 wurde die Kirche in ihrer ursprünglichen Form wiederaufgebaut, sodass Besucher heute den wehrhaften Charakter fast unverändert bewundern können.