Der Anton-Günther-Weg ist ein rund 59 km langer grenzüberschreitender Wanderpfad im oberen Erzgebirge, der das Leben und Werk des beliebten Heimatdichters und Volkssängers Anton Günther lebendig macht. Eine Wanderung voller Kontraste - von historischen Bergbauhöhen über aussichtsreiche Gipfel bis zu stillen Waldwegen und charmanten Grenzstädtchen.
Der Weg beginnt in Johanngeorgenstadt, wo Günther eng mit der Familie des Hotels Sachsenhof befreundet war, und führt ostwärts durch Wittigsthal hinauf auf den Rabenberg, einen Berg mit langer Montangeschichte direkt an der tschechischen Grenze. Vorbei an der Preißhausbuche geht es über die Himmelswiese und Halbemeile unmittelbar an der Grenze weiter nach Rittersgrün mit dem Wettin-Brunnen von 1889 und nach Tellerhäuser, dem einst höchstgelegenen sächsischen Dorf. Danach steigt der Weg zum Fichtelberg auf, dem höchsten Berg Sachsens, und führt durch Kurort Oberwiesenthal, die höchstgelegene Stadt Deutschlands. Nach dem Grenzübertritt erreicht man den Klínovec, den höchsten Gipfel des gesamten Erzgebirges, danach Boží Dar, Günthers Geburts- und Sterbeort mit Wohnhaus und Grabstätte, den Plešivec mit Aussichtsturm, Abertamy, den Blatenský vrch mit alten Bergbaurelikten und die historische Bergstadt Horní Blatná. Über Potůčky und die Anton-Günther-Höhe schließt sich der Rundweg zurück zum Ausgangspunkt.
Schwierigkeit und GeländeDer Weg wurde 1995 zu Ehren Anton Günthers eingeweiht und verbindet zahlreiche seiner Wirkungsstätten - ein Weg für alle, die die Seele des Erzgebirges durch die Lieder und die Geschichte seines bekanntesten Sängers entdecken möchten.
Quelle: Wikipedia (Lizenz CC BY-SA 4.0)