Der Jablunkauer Pass ist einer der faszinierendsten Gebirgsübergänge Mitteleuropas — auf 553 Metern Höhe treffen zwei Beskidengebirge aufeinander, und das Wasser teilt sich hier in Richtung Baltisches Meer und Schwarzes Meer. Ein Ort, der weit mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick vermuten würde.
Die Landschaft rund um den Pass zeigt das typische Gesicht der Westkarpaten: sanft geschwungene, dicht bewaldete Kämme, die das Tal beidseitig einrahmen, und das Dorf Mosty u Jablunkova, das malerisch in der Passsohle liegt. Im Frühling explodiert das Grün der Buchenwälder, im Sommer spendet das dichte Laubdach angenehmen Schatten, im Herbst verwandeln sich die Hänge in ein leuchtendes Farbenspiel aus Gold und Rot, und im Winter liegt Schnee auf den Kuppen. Besonders beeindruckend ist die Rolle des Passes als europäische Wasserscheide — Regentropfen, die nördlich fallen, fließen über die Oder ins Baltikum, südlich fallen sie über die Donau ins Schwarze Meer.
So erreichen Sie den AussichtspunktEin historisches Detail, das begeistert: Römische Münzfunde im Olsatal belegen, dass dieser Übergang schon in der Antike genutzt wurde — möglicherweise als Zweig der legendären Bernsteinstraße zwischen Nord- und Südeuropa.