Hoch über dem weltberühmten Kurort Karlsbad erhebt sich auf dem bewaldeten 'Hügel des ewigen Lebens' die Goethewarte — ein 39 Meter hoher Aussichtsturm auf 636 Metern Höhe, entworfen von den Wiener Stararchitekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer. Wer den Weg hierher auf sich nimmt, wird mit einem herrlichen Panorama und einem echten Stück Kurgeschichte belohnt.
Von der Aussichtsplattform schweift der Blick weit über Karlsbad und die sanft geschwungenen, waldreichen Hügel Westböhmens. Die Atmosphäre auf dem Hügel ist beinahe verwunschen: Vogelgezwitscher, Harzduft und wohltuende Stille — auch in der Hochsaison findet man hier oben seine Ruhe. Im Herbst leuchten die Wälder ringsum in satten Rot- und Goldtönen, im Frühling liegt noch frisches Grün über dem Hang. Direkt beim Turm beginnt außerdem der drei Kilometer lange 'Geisterpfad' mit märchenhaften Holzskulpturen und Schautafeln — ein Highlight für Familien mit Kindern.
So erreichen Sie den AussichtspunktDer Turm trug im Laufe seiner Geschichte gleich vier verschiedene Namen — darunter von 1945 bis 1957 den Namen 'Stalinwarte'. Seinen heutigen Namen verdankt er Johann Wolfgang von Goethe, der als einer der Ersten den Wunsch geäußert haben soll, genau hier einen Aussichtspunkt zu errichten.