Żleb pod Banie ist eine unscheinbare, aber faszinierende Rinne an den Osthängen des Ornak in der Westtatra, die vom Suchy Wierch Ornaczański hinab bis zum Dolinka Iwanowska führt. Hier verbirgt sich eine bemerkenswerte Bergbaugeschichte, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht.
In den oberen, gipfelnahen Abschnitten ist die Rinne grasbewachsen, wächst seit dem Ende der Beweidung jedoch zunehmend mit Latschenkiefer zu. Weiter unten wird sie steinig und rauer im Charakter. Einst gehörte sie zur Almweide Hala Ornak, heute liegt sie in einem streng geschützten Naturreservat, wodurch die Natur Raum zur Regeneration erhält. Im Winter kann es hier gefährlich werden, da regelmäßig Lawinen abgehen - ein wichtiger Hinweis für alle, die außerhalb der Sommersaison wandern möchten.
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Praktische Informationen
Nur wenige wissen, dass Bergleute hier zwischen 1765 und 1768 im Auftrag von König Stanisław August Poniatowski ganze 7 alte Stollen entdeckten, und archäologische Untersuchungen aus den Jahren 1958-1959 die Reste eines Ofens zum Schmelzen von Silber und Kupfer freilegten. 1856 kamen hier fünf Bergleute, darunter ein Vater mit seinen zwei Söhnen, bei einer Lawine ums Leben - eine eindrückliche Erinnerung an die dramatische Vergangenheit dieser heute ruhigen Rinne.